Korrekturosteotomie (Umstellung der Beine)

Die am meisten auftretende Achsabweichungen im Erwachsenenalter sind:

 

Posttraumatische Fehlstellungen an der ehemaligen Frakturstelle 

X- oder O-Beine (Genu varus/valgus)

Verdrehungen der Beine (Torsionen)

Beinlängendifferenzen

  

Vor dem operativen Eingriff erfolgt zunächst die exakte Analyse, insbesondere die Bestimmung des Zentrums der Deformität (Fehlstellung). Dies beinhaltet die navigierte Ultraschallbestimmung der Beingeometrie oder alternativ eine Vermessung mittels MRT oder Computertomographie und eine lange Ganzbeinaufnahme. Das gewünschte Korrekturergebnis wird zunächst mittels einer Planungssoftware simuliert und die entsprechenden Implantate mit einbezogen. Intraoperativ erfolgt die Korrektur mit Hilfe einer Computernavigation.

 

Die Umstellungsoperation:

 

Bei noch erhaltenem Restknorpel und vorliegender Fehlstellung des Beines kann eine gelenkerhaltende Umstellungsoperation durchgeführt werden.

Die X- oder O-Beinstellung wird durch eine Röntgen-Ganzbeinaufnahme und die navigierte Ultraschallvermessung der Beingeometrie verifiziert. Bei etwa 10 – 15 Prozent der Patienten mit Knorpelverschleiß (Arthrose) kann durch eine Begradigung der Beinachse eine Beschwerdeminderung erreicht werden.

 

Im nachfolgenden Link können Sie Informationen des Herstellers abrufen:

 

Patientenbroschüre_Osteotomie_Firma AAP